Mofaversicherung | Ablaufversicherung zur Versicherung des Mofas
Es gibt nichts schöneres, als Besitzer eines Mofas die eigene Freiheit und Unabhängigkeit zu spüren, wenn man zudem nicht mehr abhängig ist von öffentlichen Verkehrsmitteln und zuweilen auch von den Eltern. Trotz der neuen Freiheit kann man nach dem Kauf des Mofas nicht einfach die Straßen unsicher machen. Vielmehr ist eine Mofaversicherung vonnöten, die gesetzlich vorgeschrieben ist und den Mofafahrer vor Schadensersatzansprüchen schützt, die nach einem schuldhaft verursachten Unfall evtl. gegen ihn bzw. seine Eltern geltend gemacht werden können.
Bei einer Mofaversicherung handelt es sich um eine Ablaufversicherung, d.h. dass sich der Versicherungsvertrag nach Ablauf des Versicherungsjahres nicht automatisch verlängert. So muss zum 01. März eines jeden Jahres immer wieder neu ein Versicherungskennzeichen erworben werden. Geschieht dies nicht, muss der Mofafahrer bzw. die Eltern einen entstandenen Schaden aus eigener Tasche bezahlen. Zudem liegt ein strafbares Handeln vor.
Damit aber niemand den Erwerb eines neuen Versicherungskennzeichens vergisst, werben die Versicherer verstärkt zu Beginn eines jeden Kalenderjahres mit dem Kauf eines neuen Kennzeichens. So z.B. auch die Münchener Verein Versicherungsgruppe. Hier kostet eine Mofaversicherung nur 49 € im Jahr; wer zusätzlich eine Teilkaksoversicherung mit abschließen möchte, zahlt noch einmal 44,99 € im Jahr dazu. Dann sind auch witterungsbedingte Schäden wie Sturm und Hagel oder Schäden, die durch einen Kurzschluss entstanden sind, abgesichert. Auch der Diebstahl des Mofas wird laut Versicherer durch die Kasko-Versicherung abgedeckt. Ganz besonders interessant, so der Anbieter, ist aber eine private Unfallschutz-Versicherung, die eigene körperliche Schäden aufgrund eines Unfalls abdeckt. Diese ist bereits ab 5 € zu haben; hier allerdings pro Monat. Darin enthalten ist eine Invaliditätsgrundsumme, eine Vollinvaliditätssumme sowie die Zahlung von Krankenhaus-Tagesgeld ohne Genesungsgeld. Unterschieden wird im Beitrag zwischen einem Kind bis 17 Jahren sowie zwischen Frauen und Männern, deren Monatsbeitrag unwesentlich günstiger ist. Die Deckungssumme der Münchener Verein-Versicherungsgruppe beläuft sich auf 100 Millionen € pauschal; 8 Millionen € werden pro geschädigte Person gezahlt.
