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	<title>Versicherungen durchschaut &#187; Diskont</title>
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	<description>Wissenswertes zu Versicherung und Versorge</description>
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		<title>Der Diskontsatz</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eutracen.de Versicherungsvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterführendes über Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskont]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Diskont bezeichnet den Vorwegabzug von Zinsen auf einen Geldbetrag, der erst zu einem späteren Termin fällig wird. So konnte zum Beispiel der Besitzer eines Wechsels den Wechsel bei einer Bank diskontieren lassen. Das heißt, er hat die Forderung aus dem Wechsel vor der eigentlichen Fälligkeit an eine Bank verkauft, die dann den fälligen Betrag unter Abzug des Diskonts ausgezahlt hat. Gleiches gilt, wenn eine Bank einen Wechsel vor seiner Fälligkeit einlösen will, das konnte sie unter dem Vorwegabzug von Zinsen bei der Bundesbank tun, die dann den fälligen Betrag auszahlt und den Diskont dabei abzieht. Den jeweiligen Diskontsatz hat die Bundesbank festgelegt.</p>
<p>Vor der Einführung des Euros war der Diskontsatz so etwas wie der heutige Leitzinssatz. Über die Höhe des Diskontsatzes hat die Bundesbank Einfluss auf die Zinsentwicklung und die Inflationsrate in der Bundesrepublik Deutschland genommen. In Zeiten schwacher Konjunktur und geringer Nachfrage nach Krediten wurde mithilfe eines niedrigen Diskontsatzes eine höhere Kreditnachfrage gefördert, steigende Diskontsätze hingegen sorgten in konjunkturstarken Zeiten und bei steigender Inflationsgefahr für einen Rückgang der Nachfrage nach Krediten. </p>
<p>Vor 1999 war der Diskontsatz in Deutschland der Basiszinssatz, dessen Höhe die Bundesbank festgelegt hat. Seit es die Europäische Zentralbank gibt, die für die Geldpolitik in ganz Europa verantwortlich zeichnet, wurde das Diskontgeschäft eingestellt. Über die Europäische Zentralbank wird stattdessen der Leitzins festgelegt, der die Geldpolitik in ganz Europa bestimmt.</p>
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		<title>Factoring</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 22:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eutracen.de Versicherungsvergleich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kredite & Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskont]]></category>
		<category><![CDATA[Factoring]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungsverkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Factoring handelt es sich um eine Dienstleistung im Finanzbereich zur kurzfristigen Umsatzfinanzierung. Dabei erwirbt der Factor die Forderung seiner Factoring-Kunden gegenüber dessen Schuldner. Der Factor zahlt dem Factoring-Kunden als Gegenleistung den Forderungskaufpreis, welcher dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Factoring handelt es sich um eine Dienstleistung im Finanzbereich zur kurzfristigen Umsatzfinanzierung. Dabei erwirbt der Factor die Forderung seiner Factoring-Kunden gegenüber dessen Schuldner. Der Factor zahlt dem Factoring-Kunden als Gegenleistung den Forderungskaufpreis, welcher dem tatsächlichen Forderungsbetrag abzüglich eines Diskonts entspricht. Der Diskont deckt die Leistungen des Factors (z. B. Debitorenmanagement) ab. Zur Absicherung des Veritätsrisikos (rechtlicher Bestand der Forderung) behält der Factor einen Teil des Kaufpreises auf einem so genannten Sperrkonto ein, bis die Forderung durch den Schuldner vollständig ausgeglichen ist.</p>
<p>Beim Factoring kann nach Leistungsumfang und nach der Art der Forderungsabtretung unterschieden werden.</p>
<p><strong>Factoring nach Leistungsumfang</strong></p>
<p>Es besteht die Möglichkeit des echten und des unechten Factorings. Beim echten Factoring übernimmt der Factor neben dem Veritätsrisiko außerdem auch das Ausfallrisiko (Inkassorisiko). Beim Factoring ohne Übernahme des Ausfallrisikos handelt es sich um unechtes Factoring.</p>
<p>Eine weitere Variante ist das Fälligkeits-Factoring. Der Factoring-Kunde kann die Vorteile der Risikoabsicherung sowie die Entlastung beim Debitorenmanagement nutzen, verzichtet allerdings auf eine sofortige Kaufpreisregulierung.</p>
<p>Das Eigenservice-Factoring ist eine weitere Möglichkeit. Der Factor übernimmt auch hier das Ausfallrisiko, weitere Dienstleistungen schränkt er aber ein. Damit bleibt das Debitorenmanagement beim Factoring-Kunden. Erst nach Beendigung des außergerichtlichen Mahnverfahrens übernimmt der Factor den Forderungseinzug.</p>
<p><strong>Factoring nach Art der Forderungsabtretung</strong></p>
<p>Hier wird zwischen offenem, stillem und halb-offenem Factoring unterschieden. Das offene Factoring ist dadurch charakterisiert, dass der Schuldner über die Forderungsabtretung informiert wird. Zahlungen mit einer schuldbefreienden Wirkung müssen fast ausschließlich an das Factoring-Unternehmen erfolgen. Das Gegenteil zum offenen Factoring ist das stille Factoring. Der Schulder wird über die Forderungsabtretung nicht informiert. Für den Factor besteht das Risiko, dass die Forderung keinen rechtlichen Bestand hat. Aus diesem Grund erfolgt das stille Factoring nur, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse des Factoring-Kunden ausgezeichnet sind.</p>
<p>Beim halb-offenen Factoring wird dem Schuldner die Forderungsabtretung ebenfalls nicht mitgeteilt. Er erhält allerdings die Mitteilung über die Bankverbindung des Factors. Der Zahlungsrückfluss direkt an den Forderungsinhaber kann damit sichergestellt werden. Zusätzlich besteht hier die Möglichkeit, dass die Schuldner mit Scheck zahlen.</p>
<p>Neben den üblichen Möglichkeiten des Factoring sind auch Sonderformen bekannt. Hierzu zählen das Einzelfactoring (Verkauf von einzelnen Forderungen, das Anwaltsfactoring (Factor ist ein Rechtsanwalt), das Mietfactoring (besondere Form des Einzelfactorings bei Mietausfällen) und das Reserve-Factoring (Factor verpflichtet sich zur Vorfinanzierung von Lieferantenforderungen an den Kunden, wird auch als „umgekehrtes Factoring“ bezeichnet).</p>
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