Zahlt meine Krankenkasse Kontaktlinsen?
Viele Menschen leiden unter extremer Sehschwäche oder kämpfen seit langer Zeit mit einer Erkrankung der Augen. Oftmals benötigen sie starke Sehhilfen, um problemlos durch den Alltag zu kommen oder müssen zur regelmäßigen Kontrolle zum Arzt. Heutzutage bevorzugen viele Menschen, die eine Sehhilfe benötigen, Kontaktlinsen. Diese sind oftmals leichter zu handhaben und mitunter praktischer als eine Brille. Kontaktlinsen gibt es mittlerweile von vielen verschiedenen Firmen und in ganz unterschiedlichen Ausführungen und Stärken. Sie können ganz individuell angepasst werden und sind für fast jeden Menschen geeignet. Kontaktlinsen sind im Gegensatz zu einer Brille meistens teurer und bedürfen mehr Pflege. Die Krankenkassen übernehmen nur in den seltensten Fällen die Kosten für Linsen und meist gewähren sie auch nur einen Zuschuss.
Sind Kontaktlinsen medizinisch erforderlich, da es sich um schwere Krankheiten, wie zum Beispiel den Grauen Star, handelt, beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen im Großteil an die Kosten. In diesem Falle reicht jedoch die Bescheinigung eines Optikers nicht aus, sondern eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit von Kontaktlinsen muss vorgelegt werden. Werden Kontaktlinsen jedoch reineweg aus kosmetischen Gründen bevorzugt, dann trägt die Krankenkasse keine Kosten. Betroffene, die unter 18 Jahre alt sind und Kontaktlinsen benötigen, haben meist gute Chancen, dass die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt. Ebenfalls machen sie es von der Dioptrienzahl abhängig und wägen individuell ab.
